Kurzerläuterung
Die wirklich gemessene Verteilung der Hautwiderstandswerte wird daraufhin geprüft, wie nahe sie an die ideale Lognormal-Verteilung heran reicht und wie weit sie von der rein zufälligen Gaußverteilung entfernt ist. Das liefert die Einsicht in die Regulationsfähigkeit des Patienten.
Einsatz
Wussten Sie schon, dass die Regulations-Diagnose im Gegensatz zu allen anderen Diagnoseverfahren erlaubt:
Jeder Laie oder jede technische Hilfskraft kann innerhalb einer Stunde mühelos lernen, wie man die Methode praktisch einsetzt. Innerhalb weniger Minuten können mit der gelieferten Elektrode an beliebigen Punkten der Haut genügend viele Widerstandswerte der Haut gemessen werden. Die Elektrode gestattet es, ohne großen Auflagedruck innerhalb von etwa zehn Minuten einige hundert Meßwerte des Hautwiderstands von der linken und rechten Handfläche zu registrieren und im PC zu speichern. Die Vielzahl der aufgenommenen Meßwerte garantiert die Objektivität der Messung, die beliebig reproduzierbar zu gestalten ist. In wenigen Sekunden wird daraus die Häufigkeitsverteilung h(L) berechnet und graphisch dargestellt. Sie gibt genau an, mit welcher Häufigkeit h jede der registrierten Leitfähigkeitswerte L der Haut beim Probanden gemessen wurde. Vergleicht man diese Kurven für die linke und rechte Hand gesondert, dann erhält man bereits wertvolle Hinweise:
Sind die Kurven links und rechts nahezu gleich, dann kann man sich auf die Reproduzierbarkeit der Messung bereits verlassen. Nur reproduzierbare Messungen können für rechts und links zum gleichen Ergebnis führen.
Sind die Kurven für die linke Seite stark verschieden von der der rechten Seite, dann empfiehlt es sich, die Messung zu wiederholen. Für den Fall, daß die Links - Rechts - Asymmetrie auch bei der zweiten Messung anhält, kann nun zwar erneut von der Reproduzierbarkeit ausgegangen werden. Die Asymmetrie aber bestätigt in diesem Fall eine bedeutende Unausgeglichenheit im Regulationsverhalten des Probanden, zum Beispiel durch zurückliegende, aber nicht ausgeheilte einseitige Verletzungen, die den Patienten noch latent stören.
Für den seltenen Fall, dass auch nach Wiederholung keine Reproduzierbarkeit festgestellt werden kann, braucht man nur die Zahl der Meßwerte zu erhöhen, um schließlich gut reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten. Im Allgemeinen genügt eine Meßzeit von maximal zwanzig Minuten, um hinreichend verläßliche Daten pro Proband zu erfassen.
Eine
E-mail-Adresse wird eingerichtet,
die bei der Interpretation von Meßergebnissen hilfreich zur Seite
steht, falls der Anwender in der Anfangsphase noch Probleme im Verständnis
haben sollte. Erfahrungsgemäß kann das Verfahren nach kurzer
Eingewöhnungszeit selbständig und hilfreich eingesetzt werden.
Kurse oder Erprobungen werden in unserem Institut angeboten.